Wasser & Vitamine bedeutet Leben

Manuka Honig

Manuka-Honig, ein natürlicher & biologischer Stoff wo sich ein Blick auf die Eigenschaften lohnt und warum der aromatische Honig ein so erfolgreiches Elixier bei vielerlei Gesundheitsproblemen sein kann. Manuka-Honig wirkt dabei gegen Bakterien, Pilze und Viren, wirkt antiseptisch, antioxidativ und fördert sogar die Wundheilung. Dabei ist Manuka-Honig trotz seinem Zuckergehalt / Süsse auch noch sehr hilfreich bei Karies, aber darauf gehen wir später ein.
Der aus Neuseeland stammende Manuka-Honig wird dort von Honigbienen aus der Südseemyrte als Nektar gewonnen und hat seinen Namen von den dort einheimischen “Maori” erhalten, Manuka ist dort der Name für die Südseemyrte und diese Pflanze (Leptospermum scoparium) wird im Volksmund auch Neuseelandmyrte genannt. Sie gehört wie der Australische Teebaum zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) und ist in den bergigen Regionen Neuseelands sowie im südöstlichen Australien zu finden. Die Ureinwohner Neuseelands wussten schon seit sehr langer Zeit um die Heilwirkung der Südseemyrte / Manuka, aber bis zur naturheilkundlichen Nutzung des Honigs vergingen noch sehr viele Jahre und erst im 18. Jahrhundert beobachtete der Botaniker Joseph Banks, wie die Maori die verschiedenen Pflanzenteile dazu verwendeten um Krankheiten wie folgt damit zu behandeln. Dazu bereiteten Sie unter anderem einen Pflanzensud zu, der zu dem Namen Tea-Tree (Teebaum) führte. Die Südseemyrte ist reich an antibakteriellen und entzündungshemmenden ätherischen Ölen und der Honig kann zur Behandlung chronischer Wunden als auch bei Hautinfektionen eingesetzt werden. Fakt ist, Manuka-Honig ist kein günstiges Produkt wie der uns bekannte hiesige Honig, aber in der Fähigkeit auch ein ganz anderer, einzig die grüne Propolis hat nahezu gleich viele Vorteile, jedoch einen anderen Ansatz.

Anwendungsgebiete:

Innerliche Anwendung

  • Magen- und Darmbeschwerden aller Art
  • Entzündungen der Atemwege & Erkältungen
  • Zahnfleischentzündungen, Parodontose und Entzündungen im Mundraum
  • Magenschleimhautentzündung / Magenverstimmung / Sodbrennen & Refluxkrankheit
  • Magengeschwüre & Speiseröhrenentzündungen,
  • Darmentzündungen / Reizdarm / Colitis / Durchfall
  • Blasenentzündung

Äusserliche Anwendung

  • Schuppenflechte / Akne / Hautpilze (Mykosen), Neurodermitis
  • Trockene und rissige Haut
  • Herpes-Bläschen (Nicht am Auge)
  • Verletzungen / Wunden / Schnitte / Hautabschürfungen
  • Brandwunden / chronische Wunden / diabetisches Fuss-Syndrom
  • Pilzerkrankungen

Augepasst, denn Manuka-Honig ist nicht gleich Manuka-Honig und es gibt reichlich Unterschiede die Sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten.

Achten Sie daher beim Kauf unbedingt auf die beiden eingetragenen Warenzeichen MGO+® und UMF®, diese Warenzeichen darf nur der echte Manuka-Honig tragen. UMF ist die Abkürzung für “Unique Manuka Factor” und das MGO steht für die Methylglyoxal-Konzentration in mg je kg Manuka-Honig. Sie können somit anhand dieser Angaben auf der Verpackung / Glas erkennen, wie hoch der MGO-Gehalt des Manuka-Honigs ist. Sollten diese Angaben nicht enthalten sein, so raten wir vom Kauf ab.

Zwischen den Werten UMF und MGO gilt die von der Unique Manuka Factor Honey Association in Neusseland festgelegte Bezeichung:

UMF

5+

10+

15+

20+

25+

MGO

≥ 83

≥ 263

≥ 514

≥ 829

≥ 1200

Ein MGO-Wert von mindestens 400 und mehr steht dabei schon für absolute Spitzenqualität.


Der Manuka-Honig sollte, wie jeder Honig, stets kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden und nur so ist sichergestellt, dass seine hochwertigen Inhaltsstoffe dauerhaft geschützt sind. Kaufen Sie den Honig möglichst nur in einem Glasbehälter (Braunglas oder sogar Mironglas, Bild links) oder dunkeln ein klares Glas mit Alufolie oder Klebeband einfach ab. Verwenden Sie bei der Entnahme immer einen sauberen Löffel, nur so können Sie den Honig vor Keimen und Bakterien schützen, Dringen Keime und Bakterien ein, so verdirbt der Manuka-Honig deutlich schneller und verliert an Wirksamkeit. Beachten Sie möglichst auch, dass Sie nicht mehr kaufen als Sie im Zeitraum der Haltbarkeit auch verbrauchen, kaufen Sie ggf. lieber 2 mal 250g und nicht 1 mal 500g, auch wenn Sie dann durch mehr Abnahmemenge am durchaus hohem Preis sparen, so würde der Manuka-Honig langfristig durch die Reaktion mit der Luft / Sauerstoff reagieren und die Wirkstoffe bauen dadurch deutlich ab. Das der Honig in seiner Konsistenz nach dem öffnen mit der Zeit immer cremiger oder gar fest wird, ist dabei vollkommen normal und liegt in der Natur von fast jedem Honig, wird der Honig zu fest, einfach das Glas in warmem Wasserbad erhitzen. Infos zu Mironglas finden Sie hier [Klick]

Antibiotikaresistente Keime haben es bei Manuka-Honig verdammt schwer, denn anders als synthetisch hergestellte Antibiotika fördert Manuka-Honig aufgrund seiner vielfältigen Wirkmechanismen nicht das Wachstum und die Verbreitung von antibiotika-resistenten Erregern. Dadurch ist Manuka-Honig höchst effektiv bei der Behandlung von Wunden, offenen Beinen, Verbrennungen, Neurodermitis, etc. als auch bei vielen anderen Hautproblemen, was auch anfällig für Infektionen mit resistenten Keimen ist.

Manuka-Honig anwenden:

Die Dosierung und Einnahme des Honigs gestaltet sich recht einfach. Bei Wunden wird der Manuka-Honig (wir empfehlen MGO ab 400 und mehr) einfach auf die Wunde aufgetragen und dann ganz gewöhnlich verbinden. Wässernde / nässende Wunden sollten jedoch Tagtäglich min. 1 mal neu verbunden werden und wenn sich eine Kruste gebildet hat, so muss man den Verband nur noch alle 2 bis 3 Tage wechseln. Nutzt man den Manuka-Honig bei Wunden, so verhindert man wirkungsvoll Infektionen und damit einhergehende Entzündungen und man beschleunigt die Wundheilung und mindert die Narbenbildung. (siehe auch die Videos mit Anleitungen)

Bei Hauterkrankungen kann der Manuka-Honig sehr gut eingesetzt werden, dazu einfach wie eine Salbe / Creme auftragen und man streicht den Honig einfach auf die betroffenen Stellen. Bei der Verwendung gegen Akne, z.B. im Gesicht, kann man den Honig einfach auf die betroffene Stellen auftragen und sollte man dann aber min. 20 Minuten einziehen lassen und erst danach die Haut gründlich reinigen / waschen. Diese Behandlungsform sollte man, um spür- und sichtbaren Effekt zu erzielen, min. 3 mal die Woche wiederholen. Auch bei Pilzerkrankungen wurde Manuka-Honig erfolgreich eingesetzt und wer an Fusspilz oder Nagelpilz leidet, sollte den Honig auf die betroffenen Stellen auftragen und möglichst mit einem Verband oder Socke/n etc. abdecken (über Nacht bietet sich da an), Hier reicht dann schon ein dünner Film auf den Pilzbefall oder Wunden / die betroffenen Partien zu streichen, dabei ist eine dünne Schicht vollkommen ausreichend um die volle Wirkung zu erzielen.

Manuka Honig wird auch oral eingenommen, was besonders gut bei Erkältungen mit Husten hilft. Dazu einen halben bis zu einem ganzem Teelöffel des Manuka-Honigs im Mund zergehen lassen und schluckt ihn sehr langsam in kleinen Teilen einfach runter. Natürlich kann man sich den Manuka-Honig auch in den Tee geben und eignet sich sehr gut als Süssungsmittel, je nach Geschmack reicht hier 1 Teelöffel vollkommen aus, sonst wird es einfach zu süss, aber jeder wie er mag. So kann man auch Infektionskrankheiten vorbeugen und sind nur geringe Mengen (halber Teelöffel) erforderlich. zu beachten ist nur, dass man Manuka-Honig regelmäßig, also täglich, zu sich nimmt um einen vorbeugenden Effekt zu etablieren. Auch bei Bronchitis reicht ein Teelöffel Manuka-Honig 2 Mal täglich vollkommen aus, denn auch kleine Mengen des Manuka-Honig haben eine große Wirkung und daher hält ein Glas Manuka-Honig auch eine gewissen Zeit. Natürlich kann man sich den Manuka-Honig auch auf ein Brot streichen oder beim kochen als Süßungsmittel verwenden, reine Geschmackssache bzw. Preisfrage.

Achtung bei Diabetes & Babys unter 1 Jahr

Diabetiker sollten wegen dem Zuckergehalt von der innerlichen Anwendung von Manuka-Honig absehen bzw. sehr vorsichtig sein, da in Blut von Diabetikern aufgrund einer möglichen /  schon vorhandenen Stoffwechselstörung bereits erhöhte MGO-Werte zu finden sein dürften, von denen man derzeit ausgeht, dass diese an der Entstehung der diabetischen Neuropathie mitbeteiligt sind. Bei einer äusserlichen Anwendung von Manuka-Honig hingegen dürfte auch bei Diabetikern kein Problem darstellen, wenn es nicht dauerhaft und in grossen Mengen aufgetragen wird.

Babys unter einem Jahr sollten generell keinen Honig bekommen, da Honig mit Clostridium-Botulinum-Bakterien verunreinigt sein könnte und dieser Erreger setzt das Gift “Botulinum” frei, was insbesondere bei Kleinkindern gefährlich werden kann. Für Kinder ab einem Jahr und Erwachsene stellen die ggf. im Honig enthaltenen geringen Mengen dieses Giftes in der Regel eigentlich keine Gefahr mehr dar.

Manuka-Honig und Kurkuma

In der Kombination miteinander stellt diese Kombination eine so starke antibiotischen Eigenschaften dar, dass selbst Ärzte es nicht erklären können. Dabei wird auch Kurkuma seit Jahrhunderten in der traditionellen indischen, ayurvedischen und chinesischen Medizin (TCM) und Küche verwendet. Kurkuma hat eine dunkelgelbe Farbe und einen doch etwas spezifischen Geschmack & Geruch. Seine Popularität kommt jedoch von den zahlreichen medizinischen Eigenschaften und die haben es in sich.

Bekannter Wirkungsbereich von Kurkuma / Kurkumin

  • Schnellere Wundheilung,
  • Muskelkrämpfe
  • Atemprobleme
  • Lebererkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Muskelverstauchungen
  • Verdauungsstörungen
  • Infektionen
  • Entzündungen und Magenprobleme

Das sollte daran liegen, dass Kurkuma einen sehr hohen Anteil an Kurkumin enthält und dessen Hauptwirkstoff sehr starke antioxidative, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Studien dazu hier einsehen [Klick].
Unser persönlicher Tipp ist: 1 Esslöffel Kurkuma auf ca. 100g Bio Manuka-Honig, gut vermischen / untereinander mischen.


Quellennachweise:


Last updated: Juni 18, 2018 at 7:56 am

Wichtiger Hinweis: Alle hier dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der neutralen Information und stellen keine Empfehlungen oder Bewerbungen der beschriebenen oder erwähnten Stoffe, Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. User Text erhebt weder den Anspruch auf die Vollständigkeit noch auf die Aktualität, auf Richtigkeit oder auf Ausgewogenheit der wiedergegebenen Information. Unsere Informationen ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker etc. und darf nicht als Grundlage zur Eigendiagnose als verbindlich betrachtet werden.

Das beenden oder ändern laufender Behandlungen / Therapien bei Krankheiten aller Art und Form tätigen Sie immer auf eigene Gefahr und nicht auf der Grundlage unserer Informationen. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Problemen oder Fragen einen Facharzt / Hausarzt Ihres Vertrauens um eine verlässliche Diagnose zu erhalten. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Unannehmlichkeiten, Schmerzen oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben. Sie handelt dabei immer auf eigene Verantwortung.

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