Wasser & Vitamine bedeutet Leben

Telomere

Das Thema Telomere ist min. genau so spannend wie die gesamte Zellteilung, denn all unsere Zellen in unserem Organismus werden über die Chromosomen im Zellkern gesteuert. Dies hat die Wissenschaft der letzten Jahre deutlich belegt, dass alle Chromosomen schützende so genannte Endkappen (Telomere) tragen. Diese Endkappen werden als Telomere bezeichnet und genau diese verkürzen sich im Laufe unseres Lebens, aber auch bei Erkrankungen, besonders chronische Erkrankungen und andere schädliche Einflüsse wie z.B. Rauchen, Alkohol, Drogen, Umweltgifte, Impfungen, Schwermetalle, Toxine, schlechtes Trinkwasser etc.. Grob gesagt, so hängt unsere Lebenserwartung von der Länge genau dieser Telomere ab und dazu muss man zuerst mal auf das Thema der Zellteilung (DNA-Replikation) eingehen, denn nur so kann man den Zusammenhang dahinter auch verstehen.

Aus einer Zelle entsteht bei einer Zellteilung 2 Zellen, diese 2 Teilen sich erneut und dann wären es schon 4, diese 4 teilen sich erneut durch 2 und schon sind es 8 Zellen usw. und dies ist ein vollkommen normaler Ablauf im menschlichen Körper der sich im besten Fall bis zu 70 mal so verhält (rechnen Sie mal nach, Sie werden staunen). Quasi reproduzieren sich auf diese Weise über die Jahre etliche Billionen an Zellen und das grosse Problem dabei ist, dass die Qualität der Zellen immer weiter nachlässt (nennt man im Volksmund “Altern”). Nun stellen Sie sich vor, Sie legen Ihren Ausweis etc. auf einen Fotokopierer und machen eine 1 zu 1 Fotokopie, dann legen Sie diese Kopie erneut auf den Fotokopierer und machen eine Kopie der Kopie, dann nehmen Sie die Kopie der Kopie und machen davon erneut eine Kopie und wenn Sie das nun ca. 45 bis 70 mal so gemacht haben, so werden Sie sehen, die letzte Kopie hat im direkten Vergleich mit dem Original doch recht krasse Qualitätsverluste und es dürfte von Ihrem Ausweis in den letzten Kopien nicht mehr viel zu erkennen sein. Genau dies passiert auch im menschlichen Körper, es geht mit steigendem Alter immer mehr an Qualität beim kopieren (Zellteilung) verloren und Ihre Zellen verlieren, als der Energieträger in uns, erheblich an Leistung und Qualität. Dies können Sie bequem mit einem Selbst-Test in einem Labor überprüfen lassen, hier wird die Länge der Telomere per Speicheltest bestimmt [Klick]

Das biologische Alter der Menschen kann also recht gut am Zustand der Telomere bestimmt werden. Die Endkappen unserer Chromosomen (die Telomere) schützen diese bestmöglichst vor Schäden aller Art und dabei besonders vor oxidativem Stress und freien Radikalen. Wie oben im Beispiel schon beschrieben (Kopien) werden unsere Telomere mit steigendem Alter und schlechterem Allgemeinzustand immer kürzer, was auch in der Natur der Sache liegt, denn wir werden halt nicht jünger und wenn die Telomere aufgebraucht sind, so stirbt die Zelle ab, da diese sich nicht mehr Teilen kann. Unsere Zellen teilen sich so im mittleren Durchschnitt (je nach Alter und Zustand der Person) zwischen 45 bis 70 (bei noch sehr jungen Kindern wurden sogar bis zu 100 Teilungen wissenschaftlich belegt) mal bevor diese absterben, was man auch Apoptose nennt (geordneter / geplanter Zellsuizid einzelner Zellen). Auch redet man teilweise von der Nekrose (ungeordneter Zelltod), eine andere Variante des Zelltodes und beide (und weitere) Varianten sind ein vollkommen normaler Prozess der zum Leben dazugehört. Dieser Mechanismus wird auch als die Hayflick-Grenze (einer der Entdecker) bezeichnet, die dann die maximale Anzahl der noch möglichen Zellteilungen als Anzahl definiert.

In der orthomolekularen Medizin wird das Ziel verfolgt, durch gezielte Mikronährstoffe die Widerstandskraft der einzelnen Körperzellen gezielt aufzubauen. Dabei werden neben den bekannten Vitaminen auch Spurenelemente und Mineralstoffe und die weniger bekannten Vitalstoffe wie Aminosäuren zugeführt. Enzyme und auch sekundäre Pflanzenstoffe & Antioxidantien werden gegen freie Radikale und aggressive Sauerstoffatome eingesetzt, die den Körperzellen nachweislich Schaden können und somit ein Kofaktor für Alterungsprozesse und Krankheiten sind. Hier sind die wichtigsten Radikalfänger die Vitamine C und Vitamin E, zudem die Vitalstoffe wie Selen, Alpha-Liponsäure, das Co-Enzym Q10 (Ubiquinon-10 oder Ubiquinol) sowie einzelne Pflanzenstoffe wie z.B. Chlorella, Grüntee, Maca, Camu Camu oder Ginkgo etc. und dies wurde von den Zellbiologen des Medical Centers in Dallas (USA) belegt. Sie entdeckten ein Enzym das den Alterungsprozess stoppen kann, die weiter unten erwähnte Telomerase. Dies entsteht zwangsweise bei jeder Zellteilung, da sich menschliche Zellen nicht unbegrenzt erneuern können, so setzt ab einem bestimmten Zeitpunkt der natürlich Tod des Menschen ein. Unsere Chromosomen sind die Speicher der Instruktionen für all unsere Lebensprozesse (Erbgut) und diese sitzen im Zellkern, während Telomere, die die Zellteilung überwachen und (wie hier mehrfach bildlich dargestellt) am Ende der Chromosomen (Endkappen) sitzen. Man spricht auch von dem TA-65 Molekül wenn es um die Telomerase geht.

Alterung aufhalten

Diese Frage haben Sie sich doch sicher bei lesen der oben genannten Inhalte gefragt und ist auch eine berechtigte Frage. Kann man den natürlichen Alterungsprozess denn wirklich aufhalten ? Wir behaupten dies ist sehr wohl möglich, Fakt ist aber, jünger wird man wohl kaum werden können, aber die Telomere zu verstärken ist kein Wunderwerk und durchaus möglich. Besonders in Hollywood unter den “Stars und Sternchen” wird die so genannte Telomerase quasi als Geheimtipp und Jungbrunnen gehandelt und eines kann man mit wenigen Klicks bei Google erkennen, Telomere sind alles andere eine günstige Sache und sehr hochpreisig. Besonders wenn man auch noch hochwertige Telomere bekommen möchte. Hier sind 500 EUR für 30 Kapsel keine Seltenheit. Einige Produktempfehlungen sind in auf dieser Seite zu finden, von bezahlbar bis hochpreisig, siehe Links.

Was bewirken diese Produkte denn und sind diese auch ihr Geld wert. tja dies ein Stück weit eine Glaubensfrage, Nachweise gibt es genug aber grob gesagt, kann man die Telomere so künstlich wieder in die Form eines jüngeren Menschen bringen und die Schutzkappen / Enden der Chromosomen wieder auf Vordermann bringen. Dies begünstigt dann auch wieder die natürliche Zellteilung und durch diesen Wiederaufbau können sich die Zellen quasi teilen wie vor Jahren.
Jetzt stellte sich natürlich die Frage, wenn die Zellteilung verbessert wird, teilen sich dann auch Krebszellen schneller und genau an diesem Punkt setzen die Forscher gewisse Gegebenheiten voraus, darunter die ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen wie Vitamin C, L-Lysin, L-Prolin und weitere, die dann Krebszellen (überspitzt ausgedrückt) an Ort und Stelle halten / festsetzen und nachweislich die Metastasierung unterbinden (Siehe Belege von Dr. Matthias Rath im Bereich Vitamin C und L-Lysin). Rein aus unserer Sicht, nach dem lesen vieler Studien und Belege, würde es also erst Sinn machen mit Telomeren bei Krebs zu agieren, wenn zuvor das gesamte Immunsystem mit allen benötigten Vitalstoffen gesättigt ist um ein mögliche beschleunigte Zellteilung der Krebszellen zu unterbinden. Lange Rede kurzer Sinn, Zellen /Chromosome mit zu kurzen Telomere gelten nachweislich als instabil, mutationsfähig und somit auch als krebsanfälliger ! Täglich entstehen mutierte Zellen / Krebszellen in unserem Körper, da bei der Reproduktion von Körperzellen immer wieder Fehler unterlaufen und nur ein starkes Immunsystem ist in der Lage die kranken Zellen schnell zu erkennen und entsprechend zu vernichten. Leider gelingt dies ab einer gewissen Phase nicht mehr, entweder durch ein zu schwaches Immunsystem oder gar an zu kurzen Telomere oder einer nicht mehr intakten Zellteilung. Das liegt wohl daran, dass sehr kurze Chromosomen-Enden zu einer vermehrten genomischen Instabilität führen können und diese wiederum kann die Krebsentstehung begünstigen (Bernardes de Jesus and Blasco, 2013; Bojovic and Crowe, 2013).
Laut dem Molekularbiologen Dr. Karlheinz Esser aus Köln verlaufen diese Zellprozesse anders
, wenn die Zellen noch keine Entwicklung zu einem bestimmten Zelltypen begonnen haben (z.B. embryonale Zellen, Stammzellen oder Keimbahnzellen). Hier sorgt das Enzym Telomerase dafür, dass diese Zellen sich öfter teilen können. Das Enzym kann die Enden der Chromosomen “die Telomere” wieder verlängern. Sobald die Differenzierung der Zelltypen abgeschlossen ist, ist in der Regel keine Telomerase mehr in den Zellen vorhanden. Die Gene, die für deren Herstellung zuständig sind, werden einfach abgeschaltet. Ist dieser Prozess gestört und die Telomerase wird unkontrolliert aktiv, so fällt der Mechanismus, der die Zahl der möglichen Zellteilungen reguliert, aus. Dann kann es zur Entstehung von Krebszellen kommen, die sich dann unbegrenzt teilen. Es gibt jedoch weitere Mechanismen, die dies verhindern können, dazu gehören der programmierte Zelltod (Apoptose) und verschiedene Abwehrreaktionen des Immunsystemes, insofern dies noch kräftig genug ist, wo ein Mangel an Vitalstoffen einen erheblichen Einfluss drauf hat, so Dr. Karlheinz Esser.

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Die heutige Telomer-Forschung greift letztlich auf Experimente, die in den dreissiger Jahren durchgeführt wurden, zurück und haben die Forscher (die Amerikanerin Barbara McClintock der Universität von Missouri in Columbia und ihr Landsmann Hermann J. Muller Institut für Tiergenetik im schottischen Edinburgh) unabhängig voneinander und an jeweils anderen Organismen gearbeitet. Beide Genetiker wurden später für ihre bahnbrechende Arbeiten mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet und erkannten, dass die Endabschnitte der Chromosomen diesen Stabilität verleihen. Bei Verlust dieser Schutzkappen verbanden sich Chromosomen miteinander, dabei veränderten sie ihrer Struktur und verhielten sich auch anderweitig anomal und auffällig. Somit liegt hier die These nahe, dass der Erhalt und die korrekte Weitergabe der Erbinformation und somit das Überleben der Zellen nicht mehr gewährleistet ist und auch die Entstehung von Krebszellen durch diesen Mangelzustand als Auslöser belegt wurde. Dabei prägte J. Muller schon 1938 den Begriff “Telomer” zu einer Zeit, als man noch die chromosomalen Proteine für die eigentlichen Erbträger mit den Genen hielt. erst viele Jahre weiter wurde das Thema Telomere wieder ein Forschungsziel, jedoch ohne bahnbrechende weitere Erkenntnisse hervorzubringen.

Das belesen in dieser Thematik ist sehr komplex und möchten als grobes Fazit aller Forschungen & Studien eines wiedergeben, man kann den Telomere helfen sich wieder in der Funktion zu stabilisieren und die Zellteilung nachweislich verbessern.

Altersbedingte Makula-Degeneration

Ein Thema was wohl jedem Menschen irgendwann bewusst werden wird, denn wenn wir älter werden, altern natürlich auch die Augen und diese bringen im Alter bei weitem nicht mehr die Sehleistung (Brille) die man in seiner Jugend hatte.
Dabei spielt die “Telomere-Verkürzung” der Chromosome und die entsprechende zelluläre Seneszenz (lateinisch für altern) der retinalen Pigmentepithel eine erhebliche Rolle bei den negativen Veränderungen der altersbedingten Makula-Degeneration. Die Aktivierung des Enzymes Telomerase kann die Telomer-DNA zu retinalen Pigmentepithel Chromosomenenden wieder hinzufügen und wurde zur Behandlung von altersbedingter Makuladegeneration, laut Studienbelegen, vorgeschlagen. Diese Studie [Klick], die sich auf Makuladegeneration konzentriert, stellt ein gutes Modell für die Behandlung von altersbedingten Krankheiten mit einem Telomere-Supplement dar und stellt eine Alternative bereit die man für sich selber testen kann. Selbst wenn man die Sehkraft nicht mehr verbessern kann, so unterstützt man durch die Gabe von Telomerase / Telomeren die Zellgesundheit und kann ein Fortschreiten vermeiden oder zumindest gut verzögern. Wir betrachten somit das Thema Telomere und Telomerase als ein Schwerpunkt den man nicht ausser Acht lassen sollte, denn hier kann man mehr positives bewirken als nur dem natürlichem Alterungsprozess entgegen zu treten. Hier geht es schlichtweg um die Zellgesundheit und nur gesunde Zellen teilen sich vernünftig und wenn dann noch ein gut unterstütztes Immunsystem vorhanden ist, so kann man auf die Art und Weise auch leichte Problemchen (z.B. Zellulitis) bis zu schweren Krankheiten (z.B. Krebs) entgegentreten. Betrachten Sie Ihren Körper mit seinen Billionen an Zellen als eine sehr grosse Einheit und die Zellgesundheit ist hier ein primärer Faktor der unser Überleben bestimmt.

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Ab einem Alter von ca. 30 Jahren und mehr wurde in den Studien belegt, dass die Telomere sich schon verkleinern und somit dies auch das Alter ist, ab dem man sich diesem Thema widmen sollte. Klar ist auch, wir sind alle natürlich sehr individuell (besonders Raucher beschleunigen das Problem um das 2 bis 3-fache), aber die Studien zu lesen sollte für viel Klarheit sorgen, denn wir konnten in dem kurzen Text nur an der Spitze vom sprichwörtlichem Eisberg kratzen. Das hier rechts abgebildete Bild können Sie auch als gut erklärendes Praxisfoto in 3 Grössen (auch gerahmt) kaufen. [Klick]


Quellennachweise


Last updated: Dezember 21, 2017 at 1:01 am

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Elizabeth Blackburn and the Story of Telomeres: Deciphering the Ends of DNA by Catherine Brady (2007-11-09) Gebundene Ausgabe

Die Entschlüsselung des Alterns: Der Telomer-Effekt - Von der Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn Gebundene Ausgabe – 6. März 2017

(R)Evolution im Anti-Aging: Die Wissenschaft der Telomere: Werden Sie gesünder und jünger durch ganzheitlichen Telomere-Support

The Telomerase Revolution: The Enzyme That Holds the Key to Human Aging…and Will Soon Lead to Longer, Healthier Lives (Englisch)

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